Verantwortungsvolles Spielen
Von Markus Reiter · Zuletzt aktualisiert:
Glücksspiel soll Unterhaltung sein — nicht mehr. Für die allermeisten Menschen ist es das auch. Bei manchen kann es jedoch problematisch werden. Auf dieser Seite erklären wir Warnsignale und zeigen, wo du in Österreich Hilfe findest.
Warnsignale
- Du spielst mit immer höheren Einsätzen, um denselben Nervenkitzel zu spüren.
- Du versuchst, Verluste durch weiteres Spielen zurückzugewinnen.
- Du verheimlichst dein Spielverhalten vor Familie oder Freunden.
- Du spielst mit Geld, das eigentlich für Miete, Rechnungen oder Essen gedacht ist.
- Du fühlst dich unruhig oder gereizt, wenn du nicht spielen kannst.
Werkzeuge zum Selbstschutz
Seriöse Casinos bieten Instrumente, mit denen du die Kontrolle behältst:
- Einzahlungslimits — lege tägliche, wöchentliche oder monatliche Grenzen fest.
- Verlustlimits & Sitzungslimits — begrenze, wie viel und wie lange du spielst.
- Selbstsperre — sperre dein Konto temporär oder dauerhaft.
- Realitäts-Check — regelmäßige Erinnerungen an deine Spielzeit.
Hilfe in Österreich
Wenn du das Gefühl hast, die Kontrolle zu verlieren, hol dir Unterstützung. In Österreich gibt es kostenlose Beratungsstellen für Spielsucht (u. a. die Spielsuchthilfe — Tel. 01 544 13 57, spielsuchthilfe.at). Die Beratung ist vertraulich und anonym.
Hinweis: Bitte vor Veröffentlichung die aktuelle Telefonnummer und Web-Adresse der österreichischen Spielsuchthilfe ergänzen.
Schutz von Minderjährigen
Online-Glücksspiel ist erst ab 18 Jahren erlaubt. Eltern können mit Jugendschutz-Software (z. B. zur Sperrung von Glücksspielseiten) den Zugang von Minderjährigen verhindern.